Wenn Sie mehr als ein Suchwort eingeben, werden alle Wörter mit „ODER“ verknüpft.
Die Ergebnisse, die alle gesuchten Wörter enthalten, erhalten die höchste Bewertung und werden oben in der Ergebnisliste angezeigt.
Wenn Sie ein „+“ vor ein Wort setzen, muss das Ergebnis dieses Wort enthalten (Konjunktion).
Wenn Sie ein „-“ vor ein Wort setzen, darf das Ergebnis dieses Wort nicht enthalten (Disjunktion).
Geben Sie einzelne, genaue Wörter oder Phrasen in Anführungszeichen ein (z.B. "Missa brevis"), um irrelevante Ergebnisse zu vermeiden.
Die Sonatine habe ich für einen meiner Söhne geschrieben, quasi als Übeanreiz. Der 1. Satz folgt dem Sonatenschema mit zwei Themen - Durchführung und Reprise (alles natürlich auf knappstem Raum). Im 2. Satz erhebt sich über einem Seufzermotiv der Klavierbegleitung arienhaft die mit Dämpfer gespielte Solostimme. Im 3. Satz - einem Rondo mit 2. Marschtema stehen rhythmische Elemente im Vordergurund.
Bertold Hummel (1977)
Die Sonatine für Tenor-Saxofon und Klavier op. 35d ist eine Bearbeitung der 1. Sonatine für Violine und Klavier op. 35a, die Bertold Hummel im Jahr 1995 auf Anregung des kanadischen Saxofonisten Normand DesChênes anfertigte. Sie beginnt mit einem kraftvollen Maestoso-Satz. Die Klangfülle des ersten Themas wird von einem lyrischen Seitenthema reizvoll kontrastiert. Die Reprise endet mit einem impulsiven Fugato. Der zweite Satz Elegie besteht aus einer einzigen gefühlvoll empfundenen Melodie. Der sonore Saxofonklang schwebt gleichsam über den sphärischen Klängen des Klaviers. Im virtuosen Finale vivace findet die Sonatine ihren Höhepunkt. Spielerische Leichtigkeit, Marschrhythmen und dramatische Steigerungen lösen einander in schneller Folge ab. Die Coda führt in wilden Arpeggien zum Schluss.